Geschäftsmodellentwicklung

Geschäftsmodellentwicklung: Ihr Geschäftsmodell zukunftsfest machen

Märkte, Technologien und Kundenbedürfnisse verändern sich – Geschäftsmodelle müssen mitwachsen. tucore prüft Ihr Modell systematisch und entwickelt es weiter: vom Wertangebot bis zur Erlöslogik.

Auf den Punkt

Geschäftsmodellentwicklung prüft und gestaltet, wie ein Unternehmen Wert für Kunden schafft, vermittelt und daraus Erträge erzielt – mit Werkzeugen wie dem Business Model Canvas und der Value Proposition. Sie macht das Geschäftsmodell zukunftsfest.

WertangebotWelchen Nutzen stiften wir?
KundensegmenteFür wen schaffen wir Wert?
KanäleWie erreichen wir Kunden?
WertschöpfungWelche Aktivitäten & Ressourcen?
PartnerMit wem schaffen wir Wert?
Erlöse & KostenWie verdienen wir Geld?
Strategiegespräch vereinbaren →Zur Strategieberatung
Was ist Geschäftsmodellentwicklung?

Wie ein Unternehmen Wert schafft

Ein Geschäftsmodell beschreibt, wie ein Unternehmen Wert für seine Kunden schafft, vermittelt und daraus Erträge erzielt. Die Geschäftsmodellentwicklung prüft dieses Zusammenspiel systematisch und gestaltet es bewusst – etwa wenn neue Wettbewerber, Technologien oder Kundenbedürfnisse das bestehende Modell unter Druck setzen.

tucore arbeitet mit erprobten Werkzeugen wie dem Business Model Canvas und der Value Proposition, immer pragmatisch und auf Ihre Realität bezogen. So entsteht ein Modell, das differenziert, profitabel und tragfähig ist – als Kern Ihrer Strategie.

Anlässe

Wann sich Geschäftsmodellarbeit lohnt

Uwe Donath
Uwe DonathFachlich geprüft · Geschäftsführer & Executive Coach
Business Model Canvas · Osterwalder 2010

Business Model Canvas: die 9 Bausteine im Überblick

Das Business Model Canvas von Osterwalder & Pigneur macht ein ganzes Geschäftsmodell auf einer Seite sichtbar – mit neun Bausteinen.

Links = Effizienz & Infrastruktur („Wie liefern wir?")Mitte = WertangebotRechts = Markt & Kunde („Für wen, wie verdienen wir?")

Befüllungs-Reihenfolge: Man startet beim Kunden (Block 1, rechts) und arbeitet sich nach links zur Infrastruktur vor – so entsteht kein technisch reizvolles Produkt ohne Markt. Der eigentliche Wert liegt im Zusammenspiel: Ändert man einen Baustein – etwa die Einnahmequelle von Einmalverkauf auf Abo –, zeigt sich sofort, was das für Kanäle, Kundenbeziehungen und Kostenstruktur bedeutet. Genau dieses Durchspielen von Varianten moderiert tucore im Workshop und verbindet es mit Ihrer Strategie und Wachstumsplanung.

Value Proposition Canvas · 2014

Wertangebot und Kundenbedürfnis in Einklang bringen

Das Value Proposition Canvas zoomt in zwei Bausteine hinein und prüft den Fit: Passt unser Angebot wirklich zu dem, was der Kunde braucht?

Kundenprofil

  • Aufgaben (Jobs): Was will der Kunde erledigen?
  • Probleme (Pains): Was nervt, hindert, birgt Risiko?
  • Gewinne (Gains): Welche Ergebnisse wünscht er sich?

Wertangebot

  • Produkte & Services: Was bieten wir konkret an?
  • Problemlöser: Wie mindern wir die Pains?
  • Gewinnerzeuger: Wie erzeugen wir die Gains?

Fit entsteht, wenn Problemlöser und Gewinnerzeuger die wichtigsten Pains und Gains des Kunden treffen – die Basis jeder überzeugenden Value Proposition.

Erlös- & Geschäftsmodell-Muster

Bewährte Geschäftsmodell-Muster

Geschäftsmodellinnovation heißt selten „komplett neu" – meist ist sie die kluge Rekombination bekannter Muster. Diese Beispiele sind auf den Mittelstand zugeschnitten: Fertigung, Handel und Dienstleistung.

LösungsanbieterFertigung: Statt der reinen Maschine eine schlüsselfertige Komplettlösung inkl. Engineering, Inbetriebnahme und Service verkaufen – mehr Wertschöpfung und Bindung.
After-Sales: Ersatzteile & WartungFertigung: Wiederkehrende Erlöse über den ganzen Lebenszyklus – Ersatzteile, Wartungs- und Serviceverträge (das industrielle „Razor & Blade", oft margenstärker als das Neugeschäft).
Betreibermodell / Pay-per-UseFertigung: Der Hersteller bleibt Eigentümer der Maschine, der Kunde zahlt nach Ausbringung statt für den Kauf („Power by the Hour").
Eigenmarke / Private LabelHandel: Eigene Handelsmarke statt nur Fremdware – mehr Marge und Differenzierung gegenüber dem Wettbewerb.
Mehrwert-/ServicehandelHandel: Beratung, Montage, Wartung und Ersatzteilservice als eigene Erlösquelle rund ums Produkt – die Fachkompetenz wird vergütet statt verschenkt.
OmnichannelHandel: Stationäres Geschäft und Onlineshop nahtlos verzahnt – ein Lager, eine Kundensicht (z. B. Click & Collect mit Echtzeit-Verfügbarkeit).
Wartungs- & ServicevertragDienstleistung: Planbare wiederkehrende Erlöse durch laufende Betreuung statt Einzelaufträge (z. B. Wartungsvertrag für Heizungs-, Lüftungs- oder Anlagentechnik).
Erfolgsbasierte VergütungDienstleistung: Das Honorar bemisst sich am erzielten Nutzen statt am Aufwand – Anbieter und Kunde teilen das Risiko (z. B. Anteil an der realisierten Einsparung).
Spezialisierung / NischenführerschaftÜbergreifend: Als „Hidden Champion" in einer engen Nische Qualitäts- und Preisführerschaft erreichen statt Bauchladen – ein Klassiker des deutschen Mittelstands.

St. Galler Business Model Navigator (Gassmann et al., 2013): Laut dieser Forschung sind rund 90 % aller Geschäftsmodellinnovationen Rekombinationen aus 55 bekannten Mustern. Sein „magisches Dreieck" prüft vier Dimensionen – ein wirklich neues Modell entsteht, wenn mindestens zwei davon verändert werden:

Wer?Zielkunde
Was?Wertangebot
Wie?Wertschöpfung
Wert?Ertragsmechanik
Uwe Donath, Geschäftsführer & Executive Coach der tucore GmbH
Uwe DonathFachlich geprüft · Geschäftsführer & Executive Coach · 25+ Jahre Erfahrung
Häufige Fragen

Häufige Fragen – Geschäftsmodellentwicklung

Was ist ein Geschäftsmodell?
Ein Geschäftsmodell beschreibt, wie ein Unternehmen Wert für seine Kunden schafft, diesen vermittelt und daraus Erträge erzielt – also Wertangebot, Kundensegmente, Kanäle, Wertschöpfung, Partner sowie Erlös- und Kostenstruktur.
Was ist das Business Model Canvas?
Das Business Model Canvas ist ein bewährtes Werkzeug, um ein Geschäftsmodell auf einer Seite strukturiert darzustellen – mit neun Bausteinen vom Wertangebot bis zur Kostenstruktur. Es eignet sich gut, um Modelle zu analysieren und neu zu gestalten.
Wann sollte man sein Geschäftsmodell überprüfen?
Spätestens, wenn Margen unter Druck geraten, neue Wettbewerber auftreten, sich Kundenbedürfnisse ändern oder digitale Chancen entstehen. Aber auch präventiv lohnt sich der regelmäßige Blick auf das Modell.
Wie unterstützt tucore bei der Geschäftsmodellentwicklung?
Wir analysieren Ihr bestehendes Modell, identifizieren Druckpunkte und Chancen und entwickeln mit Ihnen Optionen – mit Werkzeugen wie Business Model Canvas und Value Proposition, immer praxisnah.
Wer hat das Business Model Canvas erfunden?
Das Business Model Canvas wurde von Alexander Osterwalder und Yves Pigneur entwickelt und 2010 im Buch „Business Model Generation“ veröffentlicht. Es geht auf Osterwalders Dissertation an der Universität Lausanne zurück.
Was ist eine Value Proposition?
Die Value Proposition (das Wertangebot) beschreibt, welchen konkreten Nutzen ein Angebot für eine bestimmte Kundengruppe stiftet und warum es besser ist als Alternativen. Sie ist der Kern jedes Geschäftsmodells.
Was ist der Unterschied zwischen Geschäftsmodell und Businessplan?
Ein Geschäftsmodell beschreibt kompakt die Wertlogik – wie ein Unternehmen Wert schafft und verdient, etwa auf einer Canvas-Seite. Ein Businessplan ist das ausführliche schriftliche Dokument mit Markt-, Finanz- und Umsetzungsplanung, oft für Banken oder Investoren. Das Canvas eignet sich zum schnellen Entwickeln und Testen, der Businessplan zum Ausarbeiten.
In welcher Reihenfolge füllt man das Business Model Canvas aus?
Klassisch beginnt man rechts beim Kunden: Kundensegmente, Wertangebote, Kanäle, Kundenbeziehungen, Einnahmequellen – und arbeitet sich dann nach links: Schlüsselressourcen, Schlüsselaktivitäten, Schlüsselpartner und zuletzt die Kostenstruktur.
Was ist der Unterschied zwischen Business Model Canvas und Lean Canvas?
Das Lean Canvas (Ash Maurya) ist eine an Start-ups angepasste Variante: Es ersetzt einige Bausteine durch Problem, Lösung, Schlüsselkennzahlen und unfairen Vorteil. Das klassische Business Model Canvas eignet sich für etablierte Unternehmen, das Lean Canvas für frühe, unsichere Gründungsphasen.

Fachlich geprüft von Uwe Donath · Letzte Aktualisierung:

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